Wer ist Dr. Kawashima?

Ryuta Kawashima wurde am 23.05.1959 in Chiba City, Präfektur Chiba in Japan geboren. Ab 1981 besuchte er die Tohoku University School of Medicine, schloss diese 1985 ab und wechselte auf die Tohoku Graduate School of Medicine. Diese schloss er mit der Auszeichnung MD ab. MD steht dabei für “Doctor of Medicine”, in etwa entsprechend dem deutschen Doktorgrad, allerdings ohne Promotionsleistung. Daher dürfte Ryuta Kawashima im Detschen eingentlich nicht als “Dr. Kawashima” bezeichnet werden. Aber wir sind da mal nicht so kleinkariert.

Von 1991-1993 arbeitete Kawashima am renomierten Karolinska Institutet, einem der besten Medizininstitute der Welt. Danach kehrte er wieder an die Tokohu Universitätzurück und wurde Teaching Assistant im Institute Of Development , Aging And Cancer. 1998 wurde er zum Lecturer berufen, wa in etwa einer Juniorproffesur in Deutschland entspricht. Fortan war er mit Lehre und Forschung im Bereich Functional Brain Imaging (funktionelle Bildgebung des Gehirns) und Cognitive Neuroscience (kognitive Neurowissenschaften, zu beide später mehr) beschäftigt. Er befasste sich auch mit der Entwicklung neuster Forschungstechnologie im New Industry Creation Hatchery. So wurde er 2001 dort zum Professor. 2006 wurde er Professor im Department of Functional Brain Imaging, 2008 in  der Division of Developmental Cognitive Neuroscience, 2008 wurde er ebenfalls zum Distinguished Professor erhoben, was im Deutschen einem beamteten Universitätsprofessor mit Lehrstuhl gleich kommt.

Doch sein wohl wichtigstes Jahr, zumindest von außen betrachtet, scheint das Jahr 2005 zu sein. Im Juni dieses Jahres erschien in Japan  „Prof. Ryuta Kawashima vom Zentrum zur gemeinsamen Forschung an Zukunftstechnologien der Universität Tohoku: Trainieren Sie Ihr Gehirn mit dem DS-Training für Erwachsene“, das Spiel, das nachher als “Brain Age” oder “Dr. Kawashimas Gehirnjogging” 1 Jahr später weltweit bekannt werden sollte. Es war so erfolgreich, dass im Dezember 2005 noch ein zweiter teil erschien. Kawashima hatte niemals mit einem solchen Erfolg gerechnet. So spendete er auch die ganzen Einnahmen, die er mit dem Spiel gemacht hat. Diese betrugen immerhin 22 Mio. Dollar. Er sei zufrieden mit dem was er verdiene und er widme sich lieber seiner Arbeit, wird er zitiert.

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